
Sebastian Schlecht von lala.ruhr war in London, um unter dem Titel „Positive Cities: reparative futures through urban flow analysis and action“ das Fachgebiet StädteBauProzesse (SBP), mit dem wir im Projekt „Positive Cities“ zusammenarbeiten, auf der jährlichen internationalen Konferenz 2026 der Royal Geographical Society (with IBG) zu vertreten. Die Konferenz stand unter dem Thema „Geographies of inequalities: towards just places“.
In der Session „(Re)Imagining Just Climate Futures through Creative Approaches“, zu der Prof. Hilke Marit Berger und Annika Kühn von der Hochschule Hamburg eingeladen hatten, konnte er als Lehrbeauftragter des Fachgebietes SBP einen Vortrag und einen interaktiven Workshop beitragen.
Dabei stellte Schlecht zur Diskussion, wie ein ökosystem- und konfliktbewusstes Gestaltungsinstrument als kreativer Gestaltungsraum genutzt werden kann, bei dem Zielkonflikte (z. B. zwischen Klimaschutz und bezahlbarem Wohnraum) nicht ignoriert, sondern zusammengeführt werden können. Gemeinsam ging es mit den Ideen und Kompetenzen der Teilnehmer um die Frage, wie spekulative Szenarien dazu führen können, eine positive und reparative Haltung zu entwickeln.
Die gesamte Session stellte sich der Herausforderung, dass der Klimawandel nicht nur eine technische und ökologische Herausforderung ist, sondern auch ein Kampf der Vorstellungskraft. Wie können wir, wenn wir die vorherrschenden Vorstellungswelten hinterfragen, mit kreativen Techniken gerechte Zukunftsvisionen entwickeln?