Abschluss #UPSTJOSEF: Upcycling und Kreativmarkt mit der MANIFESTA 16RUHR

upcycling und kreativmarkt mit der MANIFESTA RUHR

Abschluss #UPSTJOSEF: Upcycling- und Kreativmarkt am 28. Februar!

Am 28. Februar verwandeln lala.ruhr und die Manifesta 16 Ruhr von 12.00 bis 18.00 Uhr die ehemalige St. Josef Kirche in Gelsenkirchen in einen lebendigen Marktplatz! Das ist eine großartige Gelegenheit, um zu erleben, wie leerstehende Kirchenräume durch Kunst und Gemeinschaftsprojekte als offene Begegnungsorte wiederbelebt werden können! Vor der beeindruckenden Kulisse des Kirchenschiffs findet ihr handgefertigte Unikate, Schmuck, Upcycling und bildende Kunst von Künstler*innen aus dem gesamten Revier.

Die Veranstaltung ist der Abschluss unserer WOrkshopreohe #UPSTJOSEF und Teil des Warm-up-Programms der Manifesta 16 Ruhr. Das Hauptprogramm der Manifesta 16 Ruhr findet vom 21. Juni bis 4. Oktober 2026 in mehreren Städten des Ruhrgebiets statt und macht dabei aus leerstehenden Kirchen, Orte für Kunst und neue Perspektiven.

Hier gibt es mehr Infos zum Manifesta 16 Ruhr Warm-up-Programm.

#UPSTJOSEF No5: die manifesta & lala.ruhr suchen kreative köpfe aus dem ruhrgebiet!


urban experience ruhr - spielerisch das ruhrgebiet erkunden!

urban experience ruhr - spielerisch das ruhrgebiet erkunden!

Wir sind zurück aus der Winterpause und starten mit einem neuen Projekt ins Jahr: Urban Experience Ruhr!

lala.ruhr arbeitet gemeinsam mit den Partnern die Urbanisten und Bande für Gestaltung daran, neue Formen der Beteiligung und Stadtforschung im Ruhrgebiet zu entwickeln. Im Mittelpunkt stehen Urban Games: Spiele für den öffentlichen Raum, die dazu einladen, Stadt anders wahrzunehmen und gemeinsam zu gestalten. Digitale Elemente treffen auf reale Orte, Bewegung und Spiel auf Stadtentwicklung.

Unser Fokus liegt dabei besonders auf ökologischen Fragen rund um die “Grüne Stadt”, und wie Wissen zu Umwelt und urbaner Natur spielerisch vermittelt werden kann. Spielende bewegen sich durch ein reales Quartier und erkunden es anhand festgelegter Spielfelder und Points of Interest. An diesen Orten werden Aufgaben und Fragen gelöst, für die Punkte vergeben werden. Die Spiele werden als Prototypen entwickelt und angepasst, mit dem Ziel sie langfristig als Werkzeuge für Bürger*innenbeteiligung und Forschung zu nutzen.

Am 29.01. fiel der Startschuss für Urban Experience Ruhr! Gemeinsam mit unseren Partnern und Neugierigen aus Stadtentwicklung, Kultur und Zivilgesellschaft feierten wir den Auftakt unseres neuen Projekts mit den Urbanisten und der Bande der Gestaltung .

Zu Beginn sind wir mit den Teilnehmenden aktiv geworden bei einer Runde Street Art Bingo durch das Unionviertel in Dortmund. Im Anschluss fanden in der Werkhalle eine Begrüßung und Präsentationen von verschiedenen Speaker*innen statt.

Vera Herberholt stellte #stadtsache vor – eine App, die Bürger dazu einlädt, ihre Stadt durch Themen wie “Grünes”, “Poetisches” oder “Technisches” zu erkunden und zu erleben.

Daniel Parlow von den Urbanisten sprach über das Potential von Urban Games, die Stadt zum Spielfeld zu machen und seine Erfahrung mit der Entwicklung von Spielen im urbanen Raum.

Gabi Linde von #HiddenCampus gab einen Einblick in ihre Arbeit mit partizipativen Formaten zu Stadtgestaltung und sozialer Interaktion im öffentlichen Raum.

Danke an alle Speaker*innen und Teilnehmenden für einen gelungenen Start! Der Kick-Off bot Raum für Gespräche, erste Ideen und einen offenen Ausblick auf die kommenden zwei Jahre. Urban Experience Ruhr wird bald mit neuen Formaten wie Innovation Labs fortgesetzt.

Urban Experience Ruhr wird im Rahmen des Innovationswettbewerbs NEXT.IN.NRW mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

urban experience ruhr – location based urban gaming


#UPSTJOSEF - Ein Upgrade durch Gemeinschaft

#UPSTJOSEF - Ein Upgrade durch Gemeinschaft

Das vorbereitende Programm der internationalen Kunstbiennale Manifesta 16 Ruhr um und in der ehemaligen St. Josef Kirche in Gelsenkirchen-Ückendorf hat begonnen!

In enger Zusammenarbeit mit der Manifesta startet damit unsere monatliche Workshop-Reihe #UPSTJOSEF. Der Platz neben der St. Josef Kirche wird nach und nach mit Anwohner*innen und allen Interessierten umgestaltet. Sitzbänke, Tische, Farbgestaltung, Spielmöglichkeiten, Hochbeete und vieles mehr werden aus recycleten Materielien gemeinsam geplant und gebaut. Ein Upcycling-Upgrade durch Gemeinschaft!

Die Ückendorfer Initiative Social BallerZ verwandelte zusätzlich den Platz und den Innenraum der ehemaligen Kirche in einen temporären Basketballcourt. Das Gelsenkirchener Projekt promotet Teamgeist, Inklusion und Bewegungsfreude durch die gemeinsame Freude am Basketball.

Der Platz und der Kirchenraum werden damit ein Ort neuer nachbarschaftlicher Zusammenarbeit: Mit #UPSTJOSEF entsteht ein Ort, der neu belebt wird: aus dem Leerstand wird ein Platz für gemeinsames Gestalten, Bewegung und Dialog.

Danke an alle, die dabei waren und den Auftakt so lebendig gemacht haben! Der nächste Termin ist am 12. Dezember 2025. Meldet euch unter up-st-josef@lala.ruhr! Kommt vorbei, macht mit! Die Teilnahme ist kostenlos.

Die Manifesta Biennial ist eine internationale Kunstbiennale, die im nächsten Jahr rund um elf weiteren ehmaligen Kichen im Ruhrgebiet Kunst, Stadtraum und die Bewohner mit einem umfangreichen Programm bespielen wird.

Fotos: Johannes Zell, Sebastian Schlecht, BallerZ

#UPSTJOSEF – Ein Upgrade durch Gemeinschaft rund um die ehemalige Kirche St. Josef in Ückendorf im Rahmen des Vorprogrammes der MANIFESTA 16 RUHR


TT3.0 - die Transition Talks zum Mindshift Ruhr

TT3.0 - die Transition Talks zum Mindshift Ruhr

Mindshift Ruhr – Wie gestalten wir den grünen Wandel des Ruhrgebiets gemeinsam und gerecht? – Am 5. September 2025 fanden in Mülheim an der Ruhr im soziokulturellem Zentrum Makroscope die dritten Transformation Talks (TT 3.0) statt. Das Format wird vom Graduiertennetzwerk des Kompetenzfelds Metropolenforschung (KoMet) der Universitätsallianz Ruhr und dem Forum Nachwuchs der Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft (ARL) organisiert und in diesem Jahr erstmals auch in Kooperation mitdem Regionalverband Ruhr (RVR) sowie lala.ruhr durchgeführt und darüber hinaus von der NRW.Bank finanziell unterstützt. Rund 50 Nachwuchswissenschaftler:innen, junge Praktiker:innen aus Planung und Stadtentwicklung, sowie engagierte Personen aus Kultur, Bildung, Zivilgesellschaft und Kommunalpolitik nahmen an der Veranstaltung teil.

Den vollständigen Bericht findet Ihr in der nächsten Ausgabe der RaumPlanung!
https://ifr-ev.de/fachzeitschrift-raumplanung/

TT3.0  – Die Transition Talks 2025 in Mühlheim an der Ruhr


Chancen für die gerechte Stadtlandschaft - Feministisch. Fürsorglich. Widerständig.

Chancen für die gerechte Stadtlandschaft - Feministisch. Fürsorglich. Widerständig.

lala.ruhr war als Kooperationspartner der AKNW eingeladen mit einem Statement zum NRW-Opening des WIA Women In Architecture Festivals 2025 beizutragen. Zusammen mit der Ortsgruppe Ruhrgebiet von Architects for Future haben wir den Beitrag formuliert: Chancen für die gerechte Stadtlandschaft – Feministisch. Fürsorglich. Widerständig!

Städte brauchen verbindende Räume und nachhaltige Strukturen, die Klima, Gerechtigkeit und Gemeinschaft stärken. Wir müssen unsere Städte feministischer und fürsorglicher gestalten und dabei Widerstandskraft nutzen und bewahren!

Im Rahmen der Eröffnung des WIA der OG Ruhrgebiet sprach Sebastian Schlecht, Gründer von lala.ruhr, gemeinsam mit Janine Boscheinen und Yannis Kulosa von „architects for future“ über Geschlechterdiskriminierung beim Planen und Bauen. „Wenn Männer Räume planen, arbeiten sie aus ihrer Perspektive.“ Die gerechte Stadt muss stärker aus weiblicher Sicht gedacht werden. „Fürsorglichkeit und Care-Arbeit darf auch in Städtebau und Architektur nicht ausschließlich als weiblich konnotiert angegeben werden.“

Datm: 17. Juni 2025
Ort: Baukunstarchiv NRW in Dortmund
Link: https://wia-festival.de/event/wia25-opening-im-westen/


Alienated and Entangled Ruhrgebiet

Alienated and Entangled Ruhrgebiet

Ein Öffentlicher Vortrag von Sebastian Schlecht im Rahmen der CLL – Copenhagen Landscape Lecture Series. Diese Vortragsreihe wird von der Abteilung für Landschaftsarchitektur und Planung – Design in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut Dänemark organisiert.

Der Beitrag befasste sich aus der Perspektive der Arbeit von lala.ruhr mit dem Wandel der Landschaft der Metropolregion Ruhrgebiet. Wie sich diese Region von einer Landschaft der natürlichen Ruhe zu einem Land ungezähmter Feuer wandelte. Wie die Hufe wilder Pferde durch den Magnetismus des Profits ersetzt wurden. Die Kräfte der industriellen Schöpfung haben das Gebiet von den Tiefen der Kohlebergwerke bis zum Himmel unwiederbringlich verändert. Nach den letzten Jahrzehnten der Reparatur, Renaturierung, und der Neugestaltung – aus Verzweiflung und Liebe – bleiben Brüche und unbeantwortete Fragen zurück. Die Notwendigkeit, eine lebenswerte Region für über 5 Millionen Menschen zu schaffen, ist ein ständiger Motor für Kreativität in Design, Kultur und Technologie und fördert und vernachlässigt gleichzeitig die Landschaft – die Basis der Region.

Datum: 19. Mai 2025
Ort: University of Copenhagen, Department of Geosciences and Natural Resource Management

Alienated and Entangled Ruhrgebiet – Ein Vortrag über lala.ruhr im Rahmen der CLL – Copenhagen Landscape Lecture Series


Reclaiming Hope!

Reclaiming Hope!

Im Rahmen der Konferenz “By Design and by Desaster” an der Fakultät für Design und Künste der Freien Universität Bozen unter dem Titel “Hope – Reclaiming the Future” ging es dort aus vielen Perspektiven um das Prinzip Hoffnung. Schön, dass unser Aufruf aus dem Projekt der positiven Städte dabei passender kaum sein konnte: Hoffnung müssen wir machen! Dazu konnte Sebastian Schlecht noch einmal das Konzept der positiven Städte und der konstruktiven Definition von Hoffnung vorstellen. Nach dem Auftakt im Rahmen der Internationalen Architekturbiennale Rotterdem “Nature of Hope” ein passender Abschluss – nein es bleibt ein Aufbruch! Danke nach Bozen/Bolzano für diesen wunderbaren Austausch.

Datum: 09. Mai 2025
Ort: Frei Universität Bozen/Bolzano
Link: https://designdisaster.unibz.it/2025/


lala.ruhr war in der WERK.STADT!

lala.ruhr war in der WERK.STADT auf der Polis Convention

Lala.ruhr war in der WERK.STADT! Die Idee, dass Gestaltung und Architektur zu etwas Gutem beitragen, treibt viele kreative Menschen an. Doch oft werden negative Einflüsse nur ansatzweise erkannt oder berücksichtigt. Wie kann eine konsequent positive und ehrliche städtische Perspektive entstehen? lala.ruhr hat sich zusammen mit dem Lehrstuhl StädteBauProzesse der TU Dortmund und dem niederländischen Architekten Vincent van der Meulen mit der Frage beschäftigt. Ausgehend von der Idee „Building with a positive footprint“ haben wir uns mit der POLIS WERK.STADT auf den Weg in die zukunftsgerechte Stadt gemacht. Machen Sie mit bei der Gestaltung einer positiven Zukunft?!

Datum: 8. Mai 2025
Ort: Polis Convention Düsseldorf
Link: https://www.polis-convention.com

POSITIVE CITIES – eine konsequent ehrliche städtische Perspektive!


VON DER NEUENTDECKUNG DES RUHRGEBIETS

VON DER NEUENTDECKUNG DES RUHRGEBIETS

Wir sind stolz darauf, zu dem Studiengang M-US-T Master Temporary Uses am Politecnico di Milano beitragen zu können!

Wie können temporäre Nutzungen in den Planungs- und Transformationsprozess integriert werden und was können sie bewirken? Wie betrachten wir die Zeiträume der einst so dauerhaft konzipierten Unternehmungen im Rückblick? Mit Blick auf das Ruhrgebiet ist die aktuelle Auseinandersetzung mit den Folgen des ehemaligen industriellen Wandels als nie endende Aufgabe ein Maßstab, der die Frage der Zwischennutzung in einem anderen Licht aufwirft.

Ausgehend von der Industrie-, Landschafts-, Kultur- und Planungsgeschichte und der Entwicklung der Flüsse RUHR und EMSCHER diskutierten wir die aktuellen ökologischen Fragilitäten und die Frage der Temporalität im Hinblick auf das Anthropozän und die damit verbundenen Urbanisierungsbemühungen. Die Art und Weise, wie das Ruhrgebiet die Aufgabe der Gestaltung eines Lebensraums insbesondere seit dem Niedergang der Industrie, insbesondere seit der IBA Emscherpark, angegangen ist, ist beispielhaft in Bezug auf Projekte und Erfolge sowie auf Prozesse und Methoden.

Aber selbst nach mehreren Jahrzehnten der Investition in Grünflächen und Infrastruktur kann die bis tief in den Boden zurückreichende Zerstörung nicht rückgängig gemacht werden. Die Region bleibt eine Baustelle und ein Gestaltungsraum für die Zukunft von fünf Millionen Einwohnern. Das Konzept, die Region als Landschaft zu begreifen, wie Karl Ganser sie auch als wichtigste Infrastruktur bezeichnete, ist und bleibt heute besonders wegweisend. Eine Landschaft, die unter den schwierigen Bedingungen der zerstörten geologischen Strukturen den Bewohnerinnen und Bewohnern der Metropole Ruhr ein lebenswertes und ökologisch hochwertiges Zuhause bieten muss.

Und auch heute ist dies eine Herausforderung, insbesondere im Kontext des Klimawandels, die Mut, Ideen und Innovation erfordert. Einfach so weiterzumachen wie bisher ist keine Option. Dafür steht lala.ruhr. Es ist ein Labor für die Zukunft einer Region, ein Labor für Landschaft und Architektur und 5 Millionen Menschen. Denn: Zukunft geht nur gemeinsam.

Danke Isabella Inti, Prof. Antonella Bruzese, Politecnico di Milano und Sebastian Schlecht für lala.ruhr.

Link zum Sudiengang

lala.ruhr war eingeladen einen Beitrag zum Studiengang M-US-T in Mailand zu leisten.


CREATING POSITIVE CITIES - hope is to be done! lala.ruhr auf der IABR Rotterdam

CREATING POSITIVE CITIES - hope is to be done! lala.ruhr auf der IABR Rotterdam

Mit dem Fachbereich SBP StaedteBauProzesse der TU-Dortmund haben wir ein eigenes Programm auf der Internationalen Architektur-Biennale Rotterdam 2024 (IABR) “NATURE OF HOPE” gestaltet! LINK

Wir fragten, wie entsteht Hoffnung auf eine gute Zukunft -und welche Rolle spielt Bauen und Architektur dabei? Mit den Inhalten der Ausstellung, vielfältigen Eindrücken aus dem Stadtgebiet, in dem wir die “Botanical Monuments” der Biennale besuchten, machten wir uns auf den Weg. Zusammen mit Vincent van der Meulen von Kraaijvanger Architects, Autor des Konzeptes „Building with a positive footprint“, erkundeten wir die Idee, wie Städte positiv gestaltet werden können, und vor allem, wie wir negative Auswirkungen vermeiden können.

Unsere Ergebnisse haben wir dort am 13. Oktober zum Abschluss der Biennale diskutiert und in Form von Postkarten-Statements in der Ausstellung für die Besucher des Abschlusstages hinterlassen.

Im Laufe des Wintersemesters 2024/2025 werden wir mit den Studierenden neue Ansätze für rundum hoffnungsvolle und positive Städtebau-Entwürfe für ein Bochumer Quartier diskutieren und entwicklen. Und wir werden dazu auch in die virtuelle XR-Welt eintauchen und die Bochumer Zukunft dort sichtbar machen – stay tuned!

Programm der IABR

 

Creating Positive Cities – Hope is to be done! Ein lala.ruhr-Programm auf der IABR Internationalen Archtitektur Biennale Rotterdam 2024 (Foto: Jose Londono)


URBANE LANDSCHAFTEN - regenerativ, nachhaltig und divers

URBANE LANDSCHAFTEN - regenerativ, nachhaltig und divers

Die Zukunft gestalten: lala.ruhr war eingeladen, auf dem internationalen neext Future Summit 2024 über zukunftsweisende Lösungen der Stadtlandschaft zu diskutieren und neue Wege der Zusammenarbeit zu erkunden. Mit dem von uns organisierten Fishbowl-Format hieß es: Regenerativ, nachhaltig, divers – Circular Urban Landscapes!

Mit: Andrea Gebhard (Bundesarchitektenkammer), Annette Nothnagel (LAGA GmbH), Rebecca Landwehr (Bundesverband GebäudeGrün e.V. (BuGG)), Wulf Kramer (City Decks Livable Cities GmbH), Götz Schönfeld und Christina Hoffmann (Drees & Sommer SE), Sebastian Schlecht (lala.ruhr), Steffan Dittrich (Nürnberg Messe)

Nach unserem Kick-off auf der GaLaBau2024 ging es auch hier im Motorenwerk Berlin intensiv um die zirkuläre Stadtlandschaft, ihre Rahmenbedingungen und ihre konkrete Umsetzung. Vom Pflasterstein bis zum Baugesetzbuch, vom Wollen zum Können, und auch um einfache und temporäre Lösungen, die das Potential unserer Stadträume heben können. Denn eines wurde klar: Wir brauchen andere Lösungen, andere Produkte und ganz besonders ein anderes Miteinander – eine neue Art der Kommunikation um den Herausforderungen unserer Zeit zu begegnen. In einer Welt des stetigen Wandels ist ein „Weiter so wie bisher“ keine Option mehr.

Unter dem Motto “Renaturing the City” haben wir mit lala.ruhr auch eine Beitrag für die Ausstellung “100 Meter der Innovation” erarbeitet, der Zusammen mit dem der Firma CityDecks, dem Landschaftsarchitekturbüro Vennemann, dem Bundesverband GebäudeGrün e. V. (BuGG) und der GaLaBau-Messe Nürnberg für die Stadtnatur und ihre vielfältigen Vorteile warb.

Danke für diese Partnerschaft mit den Future Summit und für eine großartige Veranstaltung und Kommunikationsplattformen für intensives Networking und den branchenübergreifenden interdisziplinären Austausch. Zukunft geht nur gemeinsam!

Link zum Programm des Neext Future Summit 2024

Regenerativ, nachhaltig, divers
Circular Urban Landscapes!


(UN)LEARNING FOR POSSIBLE FUTURES

(UN)LEARNING FOR POSSIBLE FUTURES

Unter dem Motto (UN)LEARNING FOR POSSIBLE FUTURES setzte sich das FAVORITEN-Festival 10 Tage lang künstlerisch und diskursiv mit den Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft auseinander. In Dortmund und online wurde von – und miteinander (ver)lernt.

WORKSHOP: Soziale Gerechtigkeit suchen und finden – eine Übung für das Zusammenleben!

Wenn wir heute soziale Gerechtigkeit nicht finden, brauchen wir morgen nach dem Frieden nicht mehr suchen. Deshalb machen wir uns auf den Weg. Was finden wir, wenn wir neue Perspektiven einnehmen und verschiedene Richtungen einschlagen. Was können wir dabei konkret lernen. Können wir Ungerechtigkeiten reparieren? Wir entdecken und üben das Miteinander in der Dortmunder Innenstadt und gehen in den Dialog mit den diversen städtischen Lebewesen. LINK

Der Workshop war Teil des Symposiums (UN)LEARNING THEATRE & CRISIS am 8. September: Wie können wir aktuellen Krisen begegnen und voneinander (ver)lernen? Am 8. September 2024 im Museum für Kunst und Kulturgeschichte Dortmund
Mit Yacouba Coulibaly (LABSA), Josefine Habermehl (atelier automatique) und Sebastian Schlecht (lala.ruhr) – eine Übung für das Zusammenleben!

FAVORITEN ist ein Festival für Theater, Tanz und Performance. Es findet seit 1985 alle zwei Jahre statt. Ein Festival für alle Menschen vom 5. bis 15. September 2024 in Dortmund und online.
Mehr dazu unter: https://favoriten-festival.de/

Soziale Gerechtigkeit suchen und finden – eine Übung für das Zusammenleben!


DIE ZIRKULÄRE STADTLANDSCHAFT! Unser Landscape-Talk auf der GaLaBau2024

DIE ZIRKULÄRE STADTLANDSCHAFT! Unser Landscape-Talk auf der GaLaBau2024

Die Zukunft ist zirkulär! Auf unserem Landscape Talk auf der GaLaBau 2024 drehte sich alles um die zirkuläre Stadtlandschaft. Zusammen mit NEEXT, dem New European Ecosystem for Transformation, ging es darum, wie die zirkuläre urbane Landschaft zukunftsfähig weiterentwickelt werden kann.

Mit Dirk Vennemann, Martin Beltz, Christina Hoffmann und Götz Schönefeld gingen wir der Frage nach, wie Immobilien, Stadträume und Landschaften nicht getrennt voneinander, sondern im Zusammenspiel resilient und lebenswert entwickelt werden können. Die Stadt als Ganzes ist eine regenerative Ressource, wie können wir damit arbeiten?

Landschaftsarchitekt Dirk Vennemann hat mit dem Team von Observatorium Rotterdam den Kauenhof der Zeche Westerholt 100% zirkulär umgestaltet. Martin Belz ist Experte für Gebäudegrün und entwickelt und realisiert regenerative Systeme für Dächer und Fassaden. Christina Hoffmann und Götz Schönefeld entwickeln bei Drees&Sommer ein internationales Ökosystem für die nötige Transformation

An der Diskussion beteiligte sich auch das direkte Messeumfeld, und es ging es um das erste Stadtmöbel aus kohlenstofffreiem Stahl aus Schweden (Vestre), um Steine aus recycelten und zementfreien Materialen (Von Rinn und Godelmann), oder Sharingsysteme für Stühle und Tische von Zuko, aber auch um die Frage der nötigen Freiraumwende analog zur Bauwende.

Link zum Programm der GaLaBau2024

Auf unserem Landscape Talk auf der GaLaBau 2024 drehte sich alles um die zirkuläre Stadtlandschaft.


CO-CREATION OF PUBLIC SPACES - lala.ruhr ist New European Bauhaus Mentor

CO-CREATION OF PUBLIC SPACES - lala.ruhr ist New European Bauhaus Mentor

lala.ruhr begleitete im Jahr 2023 als Design- und Business-Mentor im Programm des New European Bauhaus unter anderem das ‚Cabra Figra‘ in Cascais, Portugal des Büros R/C Rés do Chão.

Rés do Chão ist spezialisiert auf Architektur, Urbanismus und Partizipation. Das Team entwickelt Stadterneuerungsprojekte und verbessert öffentliche und gemeinschaftliche Räume durch integrative Beteiligungsprozesse, die den sozialen Zusammenhalt fördern und das Vertrauen in Institutionen stärken.

In unserem gemeinsamen Projekt wurde zusammen mit den heutigen und auch künftigen Nachbarn in einem Community Design Prozess eine Gestaltung eines öffentlichen Platzes für die neue Nachbarschaft ‚Cabra Figra‘ in Cascais, Portugal entwickelt. Als Garten und Spielplatz entsteht zusammen mit den Menschen ein Ort, die ihn später auch Nutzen werden.

In mehreren Workshops und Befragungen wurden Design Ideen entwickelt, ausgearbeitet und mit den Bürgern wieder diskutiert. Da diese Nachbarschaft am Rand der Stadt erst entsteht, ergibt sich im Prozess eine besondere Dynamik, die sich mit dem Übergang der landwirtschaftlichen Umgebung in ein zukünftig städtisches Gebiet auseinandersetzt.

Das Mentoring wurde dafür angelegt, die Projekte mit fachlicher Expertise zu unterstützen und dabei die Prinzipien des New European Bauhaus Kompass in den Projekten sicherzustellen und wurde vom EIT gesteuert. Das Programm des New European Bauhaus förderte den Beteiligungsprozess, der entstandene Entwurf wird in naher Zukunft von der Stadt Cascais realisiert.

In einem Community Design Prozess wurde eine Gestaltung eines öffentlichen Platzes für die neue Nachbarschaft ‚Cabra Figra‘ in Cascais, Portugal entwickelt. (c) Rés do Chão R/C


Gemeinsam zur grünsten und lebenswertesten Metropole - Netzwerke für die Grüne Infrastruktur!

Gemeinsam zur grünsten und lebenswertesten Metropole - Netzwerke für die Grüne Infrastruktur!

Auf dem Weg zur grünsten und lebenswertesten Metropole! Mit der Strategie Grüne Infrastruktur hat der Regionalverband für die Metropole Ruhr regionale Ziele aufgestellt und Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt. Dieser Meilenstein wurde gefeiert:  im Rahmen des Symposiums und beim Netzwerktag Grüne Infrastruktur im April 2024. Zusammen mit den Urbanisten aus Dortmund haben wir uns auch auf den Weg zum Netzwerktag des Regionalverbandes Ruhr gemacht. In Werkstattformaten wurden die Teilnehmenden aktiv und konnten sich aktiv vernetzen, es inspirierten erfolgreiche Projekte der Region und wissenschaftliche Impulse, und alle bewegte die Frage, wie die Strategie sich nun auf den Weg macht.

lala.ruhr konnte schon 2021 mit der „Handlungsempfehlung zur Kommunikation Grüner Infrastruktur“ einen grundlegenden Beitrag zur Strategie und Entwicklung der grünen und lebenswerten Metropole leisten.  Mit mehren Werkstätten, einem Online Festival der Landschaft und 2022 mit der „Biennale der urbanen Landschaft“ waren wir gerne dabei und fördern die Diskussion und die Innovation, die unsere Metropole Ruhrgebiet zu einer auch im Klimawandel lebenswerten, resilienten und auf jeden Fall sehr grünen Heimat für 5,1 Millionen Menschen werden lässt. Wir freuen uns auf die gemeinsame Zukunft: grün, gerecht, (bio-)divers, resilient, produktiv, lebenswert!

#thinklandscape

Die Zukunft des Ruhrgebietes gemeinsam gestalten! Für eine grüne und lebenswerte Metropole.


UNTER EINEM DACH - Thementag 'Wir ist Zukunft' am Museum Folkwang

UNTER EINEM DACH - Ein Thementag zur Ausstellung 'Wir ist Zukunft' am Museum Folkwang

SAMSTAG, 24. FEBRUAR 2024, 11 – 16 UHR

Die Ausstellung ‘Wir ist Zukunft. Visionen neuer Gemeinschaften’ zeigt im Museum Folkwang in Essen künstlerische Utopien des Zusammenlebens von der Lebensreform um 1900 bis zur Gegenwart. Anlässlich der Ausstellung möchten wir darüber nachdenken, wie wir zukünftig zusammenleben wollen und was Gemeinschaft stiftet. Welche Voraussetzungen braucht es dafür, architektonisch, städtebaulich, ökologisch und politisch? Welche historischen und gegenwärtigen Vorbilder können uns eine Richtschnur geben?

Nach einer Führung durch die Ausstellung fand ein Workshop inklusive Stadtspaziergang statt, an den nach einer gemeinsamen
Mittagspause ein architekturhistorischer Vortrag und ein moderiertes Expert:innengespräch anschloss. Bei Fragen nach dem künftigen Zusammenleben von Mensch, Tier- und Pflanzenwelt in der gebauten Umwelt, legten wir einen besonderen Fokus auf das Ruhrgebiet. Neben Expert:innen aus den Bereichen Städtebau, Neue Wohnformen und Stadtökologie kamen auch Bewohner:innen von beispielhaften Projekten zu Wort. Der Tag war offen für alle und lebte von den Ideen und Beiträgen der Teilnehmenden.

PROGRAMM

TEIL 1
11 Uhr | Kuratorinnenführung durch die Ausstellung Wir ist Zukunft. Visionen neuer Gemeinschaften mit Antonina Krezdorn
Treffpunkt: Foyer Museum Folkwang

12 Uhr | Workshop für Familien Die Stadt ist eine gute Wohnung – Wie können wir gut zusammen leben?
Mit Annette Bathen (die Urbanisten e. V.) und Sebastian Schlecht (lala.ruhr)
Angelehnt an die These von Bruno Taut Die Erde – eine gute Wohnung erkunden wir mit offenen Augen die Stadt um das Museum und entdecken dabei verschiedene Formen des (bio-)diversen Zusammenlebens. Aus Fundstücken, Skizzen, Fotos und Wegnotizen entsteht danach im Museum ein Abbild der Ideen der Teilnehmer:innen über die vernetzten Gemeinschaften der Gegenwart. Abschließend können wir uns in der Mittagspause über neue Formen des Zusammenlebens austauschen.
Ort: Salon Folkwang

14 Uhr | Gemeinsames Mittagessen im Salon Folkwang

TEIL 2
14:30 Uhr | Gemeinschaftliche Wohnformen der europäischen Architekturgeschichte
Vortrag von Anna Kloke (TU Dortmund)

15 Uhr | Gespräch: Unter einem Dach
Moderation: Sebastian Schlecht (lala.ruhr)
Mit Anna Kloke, Manuel Färber, Politik und Wirtschaftswissenschaftler,  WohnBund-beratung NRW und Peter Keil (Biologische Station Westliches Ruhrgebiet e. V.)
Ort: Salon Folkwang

Teilnahme: kostenfrei (inkl. Essen und Getränke)
Anmeldung für Teil 1 unter: info@museum-folkwang.essen.de

Konzeption: Anna Kloke, TU Dortmund Sebastian Schlecht, lala.ruhr in Zusammenarbeit mit Peter Daners, Museum Folkwang

Programm und Anmeldung

Superstudio 
Gli Atti Fondamentali, Vita (Supersuperficie). Frutta e vino, 1971
Collage und Druck auf Papier
Centre Pompidou, Paris, Musée national d’art moderne/Centre de création industrielle
Achat, 2000
© Superstudio
Foto: bpk/CNAC-MNAM/Georges Meguerditchian


Eine Agora für das Future City Festival 2023!

Eine Agora für die Future City!

Unter dem Motto #ZUKUNFTZUSAMMENBAUEN fanden im Rahmen des dritten Future City Festivals viele verschiedene Workshops für Kinder und Jugendliche rund um das Maschinenhaus Essen statt. 14 Tage lang wurde gebaut, gemalt, genäht, getanzt, diskutiert, gedichtet, und vieles mehr. Und es gab viel Raum, die eigenen Ideen umzusetzen und Neues auszuprobieren.

Das Festival ist ein Projekt des Theater der kommenden Generationen. Mit der Unterstützung der Junior Uni Essen haben Sebastian Schlecht und Susanne Priebs für lala.ruhr einen Workshop auf dem Future-City-Festival konzipiert und durchgeführt, indem eine Agora als zentraler Ort der Future City gebaut wurde.

Wichtig für eine Stadt ist ein Ort des Zusammenkommens, der Debatte, des Austausches, der Präsentation von Ideen, Musik, Tanz, Poetry, und ganz konkret für das Parlament der Future City. 10 Kinder und Jugendliche haben diesen Ort in 4 Tagen selber gebaut. Aus alten Palletten und Restholz ist eine Agora für die Stadt der Zukunft entstanden. Eine Agora? Ein Parlament? Eine Bühne? Ein Theater? Eine Arena? Dieser Ort ist all das zusammen!

Unsere Agora hat auch eine Bühne, bildet aber im Wesentlichen einen Kreis aus dreistufigen Sitz-Tribünen, der etwa 60 Personen Platz bietet. Es gibt mehrere Eingänge und der Kreis öffnet sich in alle Richtungen. Das ermöglicht jederzeit eine Teilnahme oder auch einen Ausweg. Die Bühne kann sowohl als Szenenfläche oder als Sitzgelegenheit genutzt werden, um den Kreis zu schließen – eine Arena entsteht. Die Teilnehmer:innen sitzen sich gegenüber, wodurch eine Kommunikation untereinander entsteht. Ganz bewusst sind auf der Tribüne auch Pflanzen, um zu der Diversität der menschlichen Teilnehmer:innen auf die Rolle der Natur in einer Stadt aufmerksam zu machen. So sollen, vertreten durch 5 pflanzliche Parlamentarier:innen, auch andere Lebewesen ihren Platz in der Future City bekommen.

Die Teilnehmer:innen haben Ihren eigenen Ort geschaffen, an dem auch schon während des Festivals über Fragen der temporären Future City entschieden wurde. Zudem wurden in dem viertägigen Workshop auch ganz konkrete Fertigkeiten erlernt und angewendet: es wurde gesägt, geschraubt, genagelt und gestaltet – und eben gemeinsam diskutiert und entschieden. 10 junge Menschen zwischen 10 und 14 Jahren haben so mit Ihren eigenen Fertigkeiten und alten Holzpalletten ein Parlament für die 60 Bürger:innen der Stadt errichtet, Pflanzen ausgesucht, ihnen ein Platz und den Tribünen einen Namen und eine Identität gegeben. Selbstgestaltetet Masten und Fahnen verbinden die Tribünen untereinander und bilden ein weiteres Symbol für Vielfalt und Gemeinschaft.

Wir freuen uns darauf, dass die Junior-Uni Essen und das Maschinenhaus Essen diesen Ort auch für weitere Aktionen nutzen möchte!

Susanne Priebs und Sebastian Schlecht, August 2023

Fotos: Young-Soo Chang, Alia, Sebastian Schlecht, Maschienenhaus Essen, lala.ruhr

 

 

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Eine Agora? Ein Parlamernt? EinTheater? Eine Arena? Eine Bühne? Ein Ort für das Alles! (c) Young-Soo Chang


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